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	<title>Macht - organisierte Literatur</title>
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	<description>organisierte Literatur</description>
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		<title>Machtclub #85</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 11:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Machtclub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[machtclub]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Russland-Machtclub: Liebesgrüße von der Achse des Absurden. In den anti-utopischen Visionen der russischen Literaturstars Vladimir Sorokin und Dmitry Glukovsky ist die Zivilisation größtenteils perdü. MACHT schleckt an Zuckerkremln, begibt sich in den posturbanen Untergrund und tanzt im Anschluß mit der Datscha Party bis zum Morgengrauen…yeah]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vladimir Sorokin:</strong> Was sein wird<br />
Sorokin (*1955) erzählt in fünfzehn Geschichten von Hofnarren, Henkern, Zwangsarbeitern, Bettlern und Dissidenten, die er auf ihren Lebenswegen ein Stück begleitet. Das alles passiert in einem Russland der Zukunft, in dem alle Brennstoffe ins Ausland verkauft wurden und die Mafia brutal regiert. Unterdessen leuchten in den Wohnzimmern die interaktiven 3-D-Ikonen des Herrschers und am Weihnachtstag erscheint den auf dem Roten Platz versammelten Kindern im Winterhimmel dessen lächelndes Antlitz. Nur logisch, dass die Gewalt in der Kleinfamilie wie eh und je stattfindet. Der Sohn wird von der Mutter geschlagen, die Mutter vom Vater, der Vater auf der Polizeistation. Den allgegenwärtigen Gewaltätigkeiten entfliehen die Menschen durch den Verzehr der nationalen Leckerei, einer Kremlreplik aus reinem Zucker. Russland befindet sich in einem Neumittelalter aus Technologie, Gewalt und Armut.<br />
Nach seiner Erkundung eines Neumittelalter-Systemträgers im Roman: „Der Tag des Opritschniks“ von 2006 wollte Sorokin auch die anderen Bewohner dieser Welt kennenlernen. Im „Zuckerkreml“ verbindet er meisterhaft die Bitterkeit und Übersüße des russischen Lebensgefühls.<br />
Vladimir Sorokin, „Der Zuckerkreml“, Kiepenheuer &#038; Witsch 2010</p>
<p><strong>Dmitry Glukovsky:</strong> Was sein könnte<br />
Glukovskys (*1979) zwei Metro-Romane sind Bestseller. Nach einem Atomkrieg flohen die Menschen in die Moskauer Metro. Die seit Jahrzehnten verstrahlte Erdoberfläche ist unbewohnbar. Sie wird von Monstermutanten beherrscht. Die Unterwelt ist noch fragmentierter und verfeindeter als die Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. In der Metro ist die Hanse als Handelsmacht wiederauferstanden, es gibt Faschisten und Kommunisten, Brahmanen und Kannibalen, die dem technikfeindlichen Kult des „Großen Wurms“ huldigen.<br />
Um seine am Rande des Systems liegende Heimatstation, die von unheimlichen Invasoren angegriffen wird,  vor der endgültigen Vernichtung zu retten, macht sich der junge Artjom auf die Suche nach einem geheimnisvollen Objekt. Auf seiner Odyssee durch die U-Bahn bedeutet jede Station eine neue Wendung.<br />
Glukovsky arbeitete als Journalist u.a. für den englischsprachigen Fernsehsender Russia Today. Neben seiner Muttersprache russisch spricht er fließend englisch, deutsch, französisch und hebräisch.<br />
Wir freuen uns sehr auf diesen jungen russischen Autoren, der sich auch an den klassischen Vorbildern Turgenjew und Dostojewski orientiert.<br />
Dmitry Glukovsky, „Metro 2033“/ „Metro 2034“, Heyne-Verlag </p>
<p><strong>Datschaparty:</strong> Was ist<br />
Im Anschluss gibt es auf der Cap San Diego Beats von DatschaParty. Das Datscha–Projekt gibt es seit April 2001. Die Datschisten wollen osteuropäische Musik zur Weltmusik machen. Sie wollen osteuropäische Lebensfreude bundesweit verbreiten. Sie wollen für uns alle einen Ort schaffen, in dem wir uns (unabhängig von der Muttersprache und dem Promiellenstand) zu Hause fühlen. Und schließlich wollen sie sich mit dem verdienten Geld eine Datscha auf der Krim bauen lassen. Also kurz: Lebensfreude gegen Weltuntergang.</p>
<p><strong>Moderation: </strong>Panzerkreuzer Sven und Potemkin Posch</p>]]></content:encoded>
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		<title>MACHTCLUB #84</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 11:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Machtclub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[machtclub]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Iran-Machtclub. Kaum ein Land ist so verwoben mit Dichtung und Literatur wie der Iran. Macht begrüßt den großen Schriftsteller Mahmud Doulatabadi aus Teheran, begleitet von seinem Übersetzer, dem iranisch-deutschen Publizisten Bahman Nirumand; sowie den Hamburger Schriftsteller und Lyriker Mahmood Falaki. Zudem: Musik von Shahla Khosravi ...yeah]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Omnipräsent ist der Iran in den Medien, und unter all den Bildern und Schlagzeilen des vergangenen Jahres verliert sich der Blick darauf, daß ein Land nicht nur aus seiner Politik, sondern aus Menschen besteht – und daß wenig Länder in ihrer Sprache und Seele derart mit Dichtung und Literatur verwoben sind wie Iran. Macht fühlt sich geehrt, den großen Schriftsteller Mahmud Doulatabadi aus Teheran zu Gast zu haben, begleitet von seinem Übersetzer, dem ebenso namhaften iranisch-deutschen Autor und Publizisten Bahman Nirumand; sowie den Hamburger Schriftsteller und Lyriker Mahmood Falaki mit seiner aktuellen Novelle.</p>
<p><strong>Mahmud Doulatabadi</strong> – Der Roman „Der Colonel“ erzählt mit verwirrender Poesie die abgründige Geschichte eines alten Offiziers, der seine fünf Kinder nach und nach an Revolution und die „giftige, fleischfressende Pflanze“ Krieg verliert, bis er schließlich, in letzter Gesellschaft von nur noch Schemen und Geistern, in den nächtlichen Gassen abhanden kommt, durch die tags noch die toten Märtyrer getragen wurden. Ein faszinierender, ergreifender Roman, sanft und scharf, so hochliterarisch wie hochpolitisch; eine Schriftstellerlegende zu Gast im Machtclub.<br />
Bahman Nirumand wird seine Übersetzung lesen und gemeinsam mit Doulatabadi für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen.<br />
Mahmud Doulatabadi, „Der Colonel“, übersetzt von Bahman Nirumand, Unionsverlag 2009</p>
<p><strong>Mahmood Falaki</strong> – Nichts ist sicher. In der tragikomischen Novelle „Carolas andere Tode“ verweben sich die Wirklichkeiten und erstehen in widersprüchlichen Varianten stets neu. Jede der drei Erzählperspektiven behauptet eine andere Realitätsversion, und auch die kriminalromanhaften Elemente führen auf falsche Fährten. Keinem Erzähler und keinem Geschehen, weder der Hamburger Gegenwart noch der iranischen Vergangenheit des Protagonisten Behrus ist zu trauen. Im Schwebezustand zwischen den Kulturen zerfällt Identität letztlich zum irisierenden Kaleidoskop.<br />
Mahmood Falaki, „Carolas andere Tode“, Sujet Verlag 2009</p>
<p><strong>Shahla Khosravi und ihr Ensemble</strong> – Die in Hamburg lebende Musikerin verbindet Lieder der verschiedenen persischen Völker mit westlichen Einflüssen und erweckt so die traditionellen Melodien – und deren Nähe zur Poesie – zu vitaler Lebendigkeit.<br />
<a href="http://www.myspace.com/shahlakhosravi" target="_blank"> www.myspace.com/shahlakhosravi</a></p>
<p><strong>Moderation</strong> – Als Special Guest der Schriftsteller und Slam-Impresario Michel Abdollahi, flankiert von den Machtmacherinnen Friederike Moldenhauer und Tina Uebel.</p>]]></content:encoded>
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		<title>MACHTCLUB #83</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 21:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Machtclub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[machtclub]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Argentinien-Machtclub: Grausamkeiten der Militärdiktatur, bonaerensische Heiopeis und Surreales vom Schlachtfeld der Liebe – ein ganzer Buchmessenschwerpunkt reicht kaum, die literarischen Landschaften Argentiniens zu durchmesen. MACHT tut es trotzdem. Mit Martín Kohan, Ariel Magnus, Lola Arias und Tango ...yeah]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein langes Land. 3.700 Kilometer Nord-Süd. Die Ausdehnung seiner literarischen Landschaft aber schlägt die Geographie locker: Magischer Realismus und durchtriebenes Garn von bonaerensischen Heiopeis, traditionelle Tangomelancholie und ebenso traditionelle Fußballeuphorie, Erzählungen von grausamer Poesie über die Militärdiktatur und surreale Berichte vom Schlachtfeld der Liebe – ein ganzer Buchmessen-schwerpunkt reicht kaum, diese Gebiete zu durchmessen. MACHT versucht es trotzdem und präsentiert:</p>
<p><strong>Alan Pauls</strong> – Sein Held ist sensibel und hat schon in jungen Jahren die gesamte linke Politliteratur verschlungen. In seiner Gegenwart fangen die Menschen unweigerlich an zu weinen. Nur er selbst vergießt seit der Fernsehübertragung eines Putsches plötzlich keine Träne mehr. Und als er dies zu hinterfragen beginnt, offenbart sich ihm die ganze Skurrilität des Lebens in einer Militärdiktatur.<br />
<small>Alan Pauls, „Geschichte der Tränen“, Klett-Cotta 2010</small></p>
<p><strong>Ariel Magnus</strong> – in dessen Roman „Ein Chinese auf dem Fahrrad“ der Computernerd und Slacker Ramiro von ebendiesem gewaltsam schanghait wird und es sich verblüffenderweise bei seinem Entführer im Chinesenviertel von Buenos Aires recht gemütlich einrichtet. Eine Kulturkomödie mit einem üppigen Ensemble skurriler Figuren, abstrusen Verschwörungstheorien, ungeklärten Brandstiftungen, undurchschaubaren chinesischen Tellergerichten und, natürlich, einer Liebesgeschichte, die sich vorwiegend unter freiem Himmel abspielt. <br />
<small>Ariel Magnus, „Ein Chinese auf dem Fahrrad“, KiWi 2010</small></p>
<p><strong>Lola Arias</strong> – Die junge Schriftstellerin, Performancekünstlerin, Musikerin und Theater-macherin aus Buenos Aires lebt u. a. in Berlin, ihre Erzählungen und Kurzdramen hingegen sind im surrealen Nirgendwo der menschlichen Sehnsüchte und Begierden angesiedelt. „Die Liebe ist ein Scharfschütze“ heißt ihre Sammlung von Stories und Szenen. Das leuchtet ein und ist oftmals ein bißchen so, als führten Becketts Wladimir und Estragon eine moderne Zweierbeziehung.<br />
<small>Lola Arias, „Die Liebe ist ein Scharfschütze“, <br />Blumenbar 2010</small></p>
<p><strong>Tango</strong> – Der Tango ist alt und jung, Kitsch und Punk, Schmerz und Groove. Sein Herzschlag läßt sich im Rhythmus von Buenos Aires nicht überhören. Vor allem aber ist Tango ganz anders, als man denkt. Bewiesen an Bandoneon und Piano von Rocco Boness &#038; Gustavo Lanson, sowie atemberaubend getanzt von den Hamburger Ausnahmetänzern Christiane Stange &#038; Daniel Zawistowski – begleitet von Kristian Sievers auf der E-Gitarre.<br />
<a href="http://www.roccoboness.com" target="_blank"> www.roccoboness.com</a> | <a href="http://www.tangomatrix.de" target="_blank"> www.tangomatrix.de</a></p>
<p><strong>Die Gauchos der MACHT</strong> – Es reiten durch den Abend: Rio Moldenhauer und de la Plata Uebel.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Machtclub #82</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 12:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Machtclub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[machtclub]]></category>

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		<description><![CDATA[„Prosapcici“ – Grillspezialitäten für Intellektuelle. Auf der Terrasse des „Uebel &#038; Gefährlich wird vom Musikjournalisten Eric Pfeil und Heimatsucher Philipp Kohlhöfer herzhaft angebraten – deftige Kost für Leib und Seele, Speckpoesie und Wurstprosa. Die üppige musikalische Sättigungsbeilage wird von Nicolas Sturm liebevoll aufgetischt…yeah]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu sehr ist das Grillen in den letzten Jahren in Verruf geraten, es handle sich dabei bloß um Kochen für Dumme. Im Grunde wäre es lediglich Ausdruck eines ganz anderen Triebes: Denn Fleisch meint oft nicht nur Fleisch. Knickknack.<br />
Wir sagen: Falsch! Wir wollen dem Grillen die Würde zurückgeben. Wir wollen zeigen, wie man mit Niveau und auf äußerst intellektuelle Art grillt. Deshalb gibt es nicht nur Wurst, sondern darüber hinaus die besten Fleischrätsel aus hundert Jahren Grillgeschichte. Dazu die Lieblingsgerichte prominenter Literaten wie etwa das Grassschlik, Dickens Wings oder das Goetheki.<br />
Grillspezis werden vor Ort sein und uns mit den besten BBQ-Kunststücken verzaubern. Deftige Kost für Leib und Seele. Speckpoesie und Wurstprosa. Das alles findet, wie beim Grillen üblich, unter freiem Himmel statt, auf der Terrasse des Uebel &#038; Gefährlich. Schifft es, gehen wir rein.  </p>
<p><strong>Eric Pfeil, Grillplatte Kylie Minogue<br />
</strong><br />
An seinem 38. Geburtstag beschließt der Musikjournalist Eric Pfeil nicht nur, die Band für Afrika wieder zusammenzubringen, sondern beginnt auch ein popkulturelles Tagebuch, in dem er der Frage nachgeht, wie man als jemand, der die 40 im Visier hat, seine Liebe zur Popmusik lebendig halten kann. Vor Musikverdrossenheit schützt natürlich nur: Musik. Die Rettung kommt von Göttern und anderen Außenseitern: von Kevin Ayers, dem großen Verduftikus der Pop-Geschichte; von Bob Dylan, dem mutigen Mythenzerdepperer; von sexuell verwirrten Menschen wie Tom Jones und Devendra Banhart; von der wunderbaren Nervensäge Adriano Celentano oder dem weltmürben Robyn Hitchcock. Und natürlich von neuen Künstlern wie Vampire Weekend, Bon Iver oder den Black Lips.<br />
»Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee« ist ein lustvolles, verrücktes, kluges Buch über des Menschen wichtigstes Lebenselexier von einem der aufregendsten Musikjournalisten deutscher Sprache.</p>
<p>Darüber hinaus ist Pfeil ein leidenschaftlicher Griller, der das Extrem-Grilling wieder salonfähig gemacht hat. Das Grillen mit freiem Oberköprer über einer riesigen Glutfläche, auf die man die Tiere direkt legt. Durch die große Hitze weiden sie sich aus und teilen sich in Essbares und Unesbares. Eine Grillmethode, die in der Vergangenheit etwas in Verruf geraten ist.</p>
<p><small>Eric Pfeil, Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee. KiWi 2010</small></p>
<p><strong>Philipp Kohlhöfer, Räuberteller Deutschland<br />
</strong><br />
Philip Kohlhöfer macht sich auf die Suche nach der Heimat. Aber was ist Heimat eigentlich? Und wie ist das speziell als Deutscher? Scheint doch hier immer noch zu gelten: Zuviel Vaterliebe ist gar nicht gut. Kohlhöfer macht sich in seinem Buch »Grillsaison« auf die Suche nach dem Deutschlandgefühl. Neben seinen Erfahrungen hat Kohlhöfer noch die besten Grillgerichte aus verschiedenen Bundesländern mitgebracht. So wird es den Spockenlogg geben, eine Spezialität aus Hack und Mecklenburg-Vorpommern. Den Bocklümmel, ein Fleischungetüm groß wie ein Kinderarm aus dem Saarland. Oder aber das Spratzengrung, eine Art offenes Flambieren, das im Raum um Nürnberg praktiziert wird.<br />
<small>Philipp Kohlhöfer, Grillsaison, Goldmann 2010.</small></p>
<p><strong>Nicolas Sturm, Schlachteplatte Bob Dylan<br />
</strong><br />
»Doppelleben« heißt seine gerade bei Omaha-Records erschienene CD-EP. Zehn Lieder sind drauf, also fast schon ein Album. Für Nicolas Sturm bilden der Text und die Musik in seinen Liedern eine Einheit, gleichwohl er zugibt, dass er weit mehr Zeit mit dem Verfassen der Texte verbringt als mit dem Schreiben der Musik. Melodien flögen ihm zu, das Texten sei Quälerei. Vielleicht liegt es an Sturms Inspirationsquellen: Er lässt sich von gelben und roten Reclamheften inspirieren sowie alten Donald Duck Comics.<br />
Auch bemerkenswert: Alle Instrumente, die auf der EP zum Einsatz kamen sind älter als der Künstler selbst.<br />
Darüber hinaus ist Sturm Fachmann des veganen Grillens. Unter Einsatz Unmengen von Alufolie grillt er alles, was bei drei noch an den Bäumen ist.<br />
<small>Niclas Sturm, Doppelleben, Omaha 2010</small></p>
<p>Moderation: Broi La Uebel und Bratmaxe Amtsberg.</p>]]></content:encoded>
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